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Feste und Bräuche in Bell

Einige allgemeine Bräuche und Vereinsbräuche sind in den letzten 50 Jahren verloren gegangen. Eine der Hauptattraktionen im Dorfleben ist seit 1949 das
Hahnenköpfen am Kirmessonntag. Ausrichter ist der Kath. Junggesellverein. Er stellt auch am Kirmessamstag und am Vorabend zum 1. Mai mit Unterstützung des Musikvereins oder des Spielmannszuges den Kirmes- bzw. Maibaum auf. Das Hilligsingen zählt ebenfalls zu den Jahrzehnte alten Bräuchen des JGV. Tage vor der kirchlichen Trauung bekommt das Brautpaar einige Lieder gesungen. Zwei Junggesellen gehen mit dem jährlich zu ersteigernden Hilligstab ins Haus und sagen den Hilligspruch auf. Anschließend geben die Brautleute einen Obolus, entweder in Form von Speis und Trank, oder als Bargeld.

Junggesellen, die das 30. Lebensjahr erreichen, bekommen das Sturmlied gesungen: "Schier 30 Jahre bist du alt und hast noch keine Frau ...". Auch hier gibt es anschließend einen kräftigen Umtrunk auf Kosten des Jubilars. Der Besuch der zahlreichen Junggesellenfeste in der Nachbarschaft gehört ebenfalls zur Tradition.
Ein relativ junger Brauch hat sich im Musikverein entwickelt. Als Auftakt zum 1. Mai spielt die Blaskapelle an verschiedenen Stellen im Ort frühmorgens auf.

Der Gesangverein ehrt seine verstorbenen Mitglieder durch einen Sangesgruß auf dem Friedhof (einige Tage nach der Beerdigung).

Das jährliche Backesfest des Spielmannszuges hat mittlerweile auch Traditionscharakter erreicht. In dem Gemeinde eigenen Steinbackofen auf dem Kirmesplatz
wird Brot nach alten Rezepten gebacken und verkauft.

Jeweils an Pfingsten unternimmt die Freiwillige Feuerwehr eine größere Wanderung mit aktiven und inaktiven Mitgliedern in die nähere und weitere Umgebung.

Die Möhnengesellschaft "Beller Jääße" hat ihren großen Tag am Schwerdonnerstag. Hier werden in karnevalistischer Manier "Verhaftung mit Gerichtsverhandlungen
und anschließenden Verurteilungen" durchgeführt. Gleiches macht auch die Karnevalsgesellschaft "Blaue Funken" am Rosemontag. Der Karnevalszug am Donnerstagnachmittag zeiht viele Besucher aus nah und fern in den Ort. Neben diesem Umzug werden die Fastnachtssitzungen und sonstige Veranstaltungen von
den beiden Vereinen gemeinsam durchgeführt.

Seit Jahrzehnten wartet der Beller Verkehrsverein die Ruhebänke (ca. 50), die sowohl im Ort, als auch in Wald und Flur den Spaziergängern zur Rast dienen.
Ebenfalls wird jährlich das Dorffest organisiert und veranstaltet,. In diesem Jahr hat dieser Verein die Beleuchtung zum Waldplatz der Gemeinde gestiftet.

Der Schützenverein "St. Hubertus" ermittelt seit vielen Jahren an Fronleichnam seine Schützenkönige (Vogel- und Scheibenkönig), die am Abend mit Musikbegleitung
von der Wohnung abgeholt und zur Schützenhalle geleitet werden. Seit 20 Jahren wird jährlich ein Vereinspokalschießen mit den Beller Vereinen durchgeführt.

Seit Jahrzehnten hält der Bauernverein sein Erntedankdankfest im Oktober ab. Die Landrauen beteiligen sich mit einem reichhaltigen Küchenangebot und der
Musikverein unterhält das Fest mit passender Musik.

(gesammelt von Karl Schneider)
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